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Die Türen

in der Inszenierung von den Sommernachtsträumern

 

Uraufführung:
09. April 2016 / 20:00 Uhr / Audimax -  Obersbergschulen

 

Die Handlung:

„Nein, ich denke, wir sind nicht tot. Ich glaube eher, dass wir uns in einer Art Übergangszustand befinden.“

 

Fünf Jugendliche erwachen in einem fremden Raum und bemerken erst allmählich, dass sie von einem wortkargen Wächter, der jede ihrer Bewegungen zu protokollieren scheint, beobachtet werden.

 

Sie versuchen herauszufinden, was es mit dem Raum auf sich hat und warum

ausgerechnet sie hier zusammen eingesperrt sind. Es stellt sich heraus, dass jeder der fünf an einem Wendepunkt seiner persönlichen Geschichte stand, auf der Schwelle zwischen Leben und Tod. Jetzt scheinen die Fünf der Willkür eines mysteriösen Wächters ausgesetzt, der ihnen klarmacht, dass für jeden eine der fünf Türen mit den Aufschriften „Tod“, „Strafe“, „Glück“, „Rettung“ und „?“ als einzig möglicher Ausgang bereitstehe. Doch welche der Türen ist für wen bestimmt? Die Gefangenen machen sich auf eine Reise in ihre Vergangenheit...

 

Surreale, beklemmende, aber auch humorvolle Szenen wechseln mit traumhaften Erinnerungsbildern, die die junge Hersfelder Theatergruppe „Sommernachtsträumer“ als poetische Schwarzlicht-Episoden auf die Bühne bringt. Unter der Leitung von Tobias Stübing haben die Jugendlichen das Stück selbst entwickelt und ihre eigenen Ängste und Sehnsüchte in den Text einfließen lassen. Es ist das erste eigene Projekt der neu gegründeten Gruppe, die sich während der Arbeit an den „Sommernachtsträumereien“ 2015 bei den Bad Hersfelder Festspielen zusammengefunden hat. Der 23-jährige Hersfelder Tobias Stübing, der seit zwei Jahren bei den Festspielen als Regieassistent u.a. auch bei Holk Freytag und Joern Hinkel Erfahrung gesammelt hat, präsentiert mit „Die Türen“ seine erste Inszenierung.

Krabat

nach dem Jugendbuch von OTFRIED PREUßLER  in der Inszenierung von Joern Hinkel

 

Uraufführung:
28. Juni 2016 / 20:00 Uhr / Stiftsruine

 

Die Handlung:

Krabat erzählt die geheimnisvolle Geschichte eines Waisenjungen aus Kroatien, der sich nach Sachsen verirrt hat, sich - ohne die Sprache des Landes richtig zu sprechen - von Haus zu Haus bettelt und in seiner Not als Lehrling bei einem Müller verdingt, der ihm nicht ganz geheuer scheint. Bald merkt er: hier wird nicht nur Korn gemahlen, sondern auch Schwarze Magie gelehrt.

„Bei erneutem Lesen von Krabat war ich fasziniert davon, wie sehr mich die Methoden des ‚Meisters’ an die Gehirnwäsche religiöser oder politischer Fanatiker von heute erinnern,“ – erzählt Joern Hinkel, - „wie genau Otfried Preußler das allmähliche Abgleiten in die Abhängigkeit zu einem Anführer schildert, der dem jungen Krabat all das verspricht, was jungen Leuten ohne Orientierung heute so attraktiv scheint: Du bist besser als die anderen! Du bist auserwählt! Du wirst Macht über die anderen Menschen haben! Und wenn du bereit bist, den Kontakt zum Rest der Welt abzubrechen, wenn du mir ohne Kompromisse folgst, wirst du irgendwann einmal meine Nachfolge antreten.“

Sommernachts-Träumereien

Nach Wiilliam Shakespeare in der Inszenierung von Joern Hinkel

 

Wiederaufnahme:
15. Juli 2016 / 18:00 Uhr / Die Spielwiese an der Stiftsruine

 

Die Handlung:

In der Nacht vor ihrer Hochzeit wird Hippolyta von Zweifeln geplagt. Ist Fürst Theseus der richtige Mann?

Wird sie geloben können, ihm in guten wie in schlechten Zeiten beizustehen? In ihren Träumen jagen Hippolyta und Theseus durch einen Wald aus Wünschen, Ängsten und dunklen Begierden. Ihre Gefühle, die sie sich tags nicht einzugestehen trauen, brechen nachts umso ungestümer hervor.

Die Erlebnisse des Tages, die Vorbereitung zu den Hochzeitsfeierlichkeiten, die Auftritte von Musikern und einer Gruppe von Schaustellern, die auf Eseln hereingeritten kommen, spiegeln sich verzerrt und grotesk in ihren Träumen wieder. Elfen und Kobolde bevölkern ihre Wunschträume, und am Ende landet die Fürstin mit einem Esel im Bett.

Aber auch die Angestellten erleben eine verwirrende, hitzige Sommernacht und erfahren, wie schnell und unvorhersehbar Gefühle über sie hereinbrechen und wieder erkalten können, wie austauschbar die Liebespartner in dieser Sommernacht sind.

Die Welle

Inszenierung von Tobias Stübing in Kooperation mit Joern Hinkel

 

Uraufführung:
21. April 2017 / 19:30 Uhr / Audimax am Obersberg

 

Die Handlung:

Bad Hersfeld, 2017, Schulgebäude. Es ist Projektwoche und die Schülerinnen und Schüler leiden unter dem ganz normalen Alltagswahnsinn: Schule, nervige Eltern und Beziehungsstress. Sie wollen einfach nur eine entspannte Woche haben, wäre da nicht das alles andere als entspannt anmutende Projektwochenthema „Autokratie“. Alle sind sich einig: In unserer heutigen Gesellschaft würde so etwas nicht funktionieren. Die Lehrerin ist skeptisch und startet ein Experiment – DIE WELLE. Von der Euphorie der Gemeinschaft gepackt, werden die Jugendlichen immer mehr vom Strom der Welle mitgerissen.

 

Ausgehend vom Filmklassiker DIE WELLE zeigt die Fassung des Sommernachtsträumer e. V. in einer gelungenen Verbindung aus effektvollen Video-Übertragungen und Theater, was es bedeuten würde, in einer Diktatur zu leben – für jeden Einzelnen von uns, im Hier und Jetzt.

 

Zusammen mit Annette Lubosch und Robert Joseph Bartl bringen die über 20 Kinder und Jugendlichen des Sommernachtsträumer e. V. in ihrer zweiten Produktion spannende Bilder und eindrückliche Szenen auf die Bühne.

KlassenFeind

 

Uraufführung:
4., 5. und 6. Juni 2018, Buchcafé - im Rahmen der Kleinen Festspiele

 

Die Handlung:

Das beliebte Lehrstück für Schauspieler der „KlassenFeind“ (Class Enemy) von Nigel Williams wurde von den beiden Spielleitern Joachim Götz und Jan Frederik Saure von London kurzerhand nach „bad“ Hersfeld verlegt und von sechs Sommernachtsträumern aufgeführt. Fünf Schüler der berüchtigten Klasse 10a einer Hersfelder Problemschule warten in einem völlig demolierten Klassenzimmer auf ihren neuen Lehrer. Der „Klassenfeind“ soll, wie all die anderen Lehrer vor ihm fix und fertig gemacht werden. An der Tafel sind bereits zehn Striche für „Gegrillte Lehrer“ zu erkennen, die alle aufgegeben haben, eben diese 10a zu unterrichten.

Von Anfang an strotzt das Stück vor genitaler Fäkalsprache und Kraftausdrücken, die zeigen sollen, wie „cool“ man ist und wie man die Lehrer aufgemischt hat. Die Tür wird mit einem Schultisch verbarrikadiert, der dabei wie im richtigen Theater ganz ungeplant auch noch zu Bruch geht. Das ist dem völlig gestressten und dem Sex verfallenem „Pickel“, genial dargestellt von Christopher Seban, aber auch egal.

 

Als nun jedoch niemand kommt, außer ihr Mitschüler, der 24-fache Fensterzerstörer und Türke (Kanake) „Kebab“, gespielt von Lennart Fink, beschließen sie, sich selbst zu unterrichten. Jeder muss nun einmal den Lehrer verkörpern und zu einem selbst gewählten Thema eine „Stunde“ halten.

 

Im Verlaufe dieses Unterrichts öffnen sich die abgehängten Jugendlichen und erzählen von sich, ihren Nöten, ihrem Hass, ihren Ängsten, ihren chaotischen Familien und ihren Sehnsüchten. Währenddessen schaukelt sich schleichend ihre latente Aggressivität als Ausdruck der eigenen Ohnmacht immer höher.

 

Maßgebend ist hierbei „Fetzer“, der mit seinem Hass auf alles und einer um sich schlagenden Brutalität von einem über sich hinauswachsenden Jan Frederik Saure gemimt wurde.

 

Ihm konträr gegenüber steht „Vollmond“, die ihn zu lieben, aber gleichzeitig zu hassen scheint. Meret Semsch, im eigentlichen Leben Krankenpflegerin, füllt diese Rolle emotional aus und hält voll dagegen. Auch der gutmütige „Koloss“, gespielt von Anthony Isaak, kriegt sein Fett weg und wird von „Fetzer“ gedemütigt und verprügelt. Der rumorende Konflikt nimmt so seinen erwarteten Verlauf, eskaliert und „Vollmond“ wird von „Fetzer“ blutig geschlagen und fast erwürgt.

 

Jetzt ganz am Ende erscheint doch noch ein Lehrer (Joachim Götz), der von „Fetzer“ völlig ausfallend und abfällig diskreditiert und bedrängt wird. Angewidert und unmissverständlich macht der Lehrer den Jugendlichen klar, dass man sie aufgegeben hat und dass sie keiner mehr unterrichten will. Die Schule ist aus! Mit einem letzten Wutausbruch, der nirgends mehr ankommt, bricht „Fetzer“ in sich zusammen. (Hersfelder Zeitung)

Frühlingserwachen

 

Uraufführung:
25. August 2018, Audimax am Obersberg

 

Die Handlung:

Die Pubertät ist nichts für Feiglinge! Das merken sehr schnell die Freunde Wendla, Melchior und Co. Während die einen sich ausprobieren und in die Welt der „Erwachsenen“ eintauchen, befinden sich andere noch im Gefühlschaos der Pubertät. Begleitet werden sie von einer Live-Kamera auf der Bühne. In einem Videotagebuch halten die Jugendlichen ihre Erlebnisse, Gefühle, Sorgen und Ängste fest. Moritz hält dem Druck von Schule und von seinen Gefühlen nicht mehr stand, bis er keinen Ausweg mehr sieht...

 

Mit den Proben für die Inszenierung „Frühlingerwachen“ nach Frank Wedekind hat der Bad Hersfelder Verein Sommernachtsträumer vor zwei Monaten begonnen. „Zu Beginn habe ich die jungen Erwachsenen gefragt, wie sie ihre eigene Pubertät erlebt haben“, sagt Tobias Stübing, der Vereinsvorsitzende und Regisseur des Stückes. „Dabei kamen wir sehr schnell zu vielen Parallelen zum Originalstück von Frank Wedekind, in dem Jugendliche von Gefühlsduselei und Schulängsten berichten.“

 

Lediglich die sozialen Verhältnisse hätten sich geändert. Das Internet sei ein ständiger Begleiter. „Und trotzdem fühlten sich viele der Darsteller in der eigentlich aufgeklärten Zeit nicht aufgeklärt oder es blieben Fragen offen, die auch das Internet nur spärlich beantworten kann“, erläutert Stübing. „Daher haben wir uns entschieden, das Theaterstück in die heutige Zeit zu verlegen und mit einer Live-Kamera begleiten zu lassen.“ (OsthessenNews)

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